Halsstraffung: Ablauf und Methoden

Halsstraffung

Nach dem Erstgespräch wird der Chirurg Ihres Vertrauens eine gründliche Allgemeinuntersuchung und Anamnese mit einer weiteren konkreten Besprechung des anstehenden Eingriffs verbinden. Dieser Behandlungsschritt ist notwendig, um die letztlich sinnvollste Operationsmethode festzulegen. Da für eine Halsstraffung mehrere Gründe wie eine einfache altersbedingte Haut- und Gewebeerschlaffung oder eine Fettansammlung ursächlich sein können, sind auch unterschiedliche Behandlungsmethoden möglich.

Die straffende Behandlung eines ausgeprägten Doppelkinns kann als minimal-invasive Fettabsaugung unter lokaler Anästhesie stattfinden. Hierzu wird ein kleiner Schnitt unter das Kinn gesetzt. Durch diese kleine Öffnung werden überschüssiges Fett und Gewebe entfernt. Sobald das Operationsergebnis befriedigend ist, zieht der Chirurg die Halshaut leicht aufwärts und vernäht die Hautschichten mit einer ästhetischen Naht, bevor ein haltender Verband angelegt wird.

Bei einem anderen straffenden Eingriff ist es notwendig, den über den gesamten Hals verlaufenden Platysmamuskel in die Straffung einzubeziehen. Dieser senkrechte Halsmuskel verändert sich im Laufe des Alterungsprozesses und führt zu dem gefürchteten Truthahnhals. Das Face-Neck-Lifting erfordert einerseits Schnitte im Kinnbereich, durch die der Platysmamuskel umgeformt, gestrafft und anschließend vernäht wird. Zusätzlich werden bei diesem Eingriff Schnitte im Ohrenbereich gesetzt, um die nach Straffung des Muskels überschüssige Haut zu reduzieren und gestrafft zusammenzunähen. Diese Operation erfolgt unter Vollnarkose. Das Anlegen eines schützenden Kopfverbandes schließt den Eingriff ab.

Bei extremem Gewebeüberschuss mit starker Faltenentwicklung wird die Halsstraffung mit einem großen Eingriff realisiert, bei dem auch Teile des Gesichts einbezogen sind. Für diese Operation werden symmetrisch lange Schnitte an der Haargrenze von der Schläfe bis in den Nacken gesetzt. Durch diese Schnittform können große Mengen überschüssiger Haut entfernt werden. Zugleich ist dieser Eingriff mit einer umfangreichen Fettabsaugung und der beschriebenen Straffung des Platysmamuskels kombinierbar. Falls die starke Gewebevermehrung mit einer Lipomatose verbunden ist, kann ein großer Eingriff auch durch einen längeren Schnitt auf der Halsvorderseite realisiert werden. Durch den langen, oft in W- oder Z-Form verlaufenden Schnitt kann der Chirurg große Mengen an Fettgewebe und Haut entfernen.

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