Halsstraffung: Risiken und Komplikationen

Halsstraffung

Das Spektrum möglicher Risiken ist bei Halsstraffungen vergleichsweise umfangreich, weil auch die Operationsmethoden sehr unterschiedlich sind. Wenn Sie in den Tagen vor der Operation auf die Einhaltung der Empfehlungen Ihres Plastischen Chirurgen zur Vermeidung von Operationsrisiken achten, ist die Gefahr von beunruhigenden Vorfällen während des Eingriffs relativ gering. Informieren Sie auf jeden Fall auch den zuständigen Anästhesisten über mögliche Allergierisiken, damit er das verwendete Anästhetikum auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und allergische Reaktionen unter Narkose verhindern kann. Außerdem sollten Sie in der letzten Zeit vor dem Operationstermin sorgfältig Ihr Wohlbefinden analysieren und bei selbst kleinen Krankheitsanzeichen mit Ihrem Chirurgen Rücksprache halten.

Schwellungen und Blutergüsse

Vor allem bei kombinierten Eingriffen zur Halsstraffung müssen Sie mit größeren Schwellungen und Blutergüssen rechnen, die direkt nach dem Eingriff im Operationsfeld auftreten. Diese klingen jedoch wie die meisten Wundschmerzen innerhalb kurzer Zeit problemlos ab. In der Folge kann es im Bereich des Halses und angrenzender Gesichtsareale zusätzlich zu Taubheitsgefühlen kommen. Sofern diese nicht auf äußerst selten schwerwiegende Nervenverletzungen zurückgehen, verschwinden auch diese Komplikationen nach einigen Wochen.

Narbenbildung

Gerade bei großen Halsstraffungen stellen die Operationsnarben ein relativ vergrößertes Risiko für Komplikationen während des Heilungsprozesses dar. Große Wunden bedeuten gleichzeitig ein erhöhtes Infektionsrisiko und die Gefahr von Störungen im Wundheilungsprozess bis hin zu behandlungsbedürftigen Narbenproblemen. Auch Nachblutungen der Operationsschnitte sind möglich und sollten für Sie Anlass sein, möglichst schnell Ihren Arzt zu konsultieren.

Heilung

Heilungskomplikationen oder Operationsfehler können zu einem ungewollten Operationsergebnis führen. Asymmetrische Silhouetten, Narbenmissbildungen oder anhaltende Gefühlsstörungen durch beschädigte Gesichtsnerven sind Komplikationen, die Nachbehandlungen erforderlich machen. Fehler mit schwerwiegenden Komplikationen können auch erfahrenen Chirurgen unterlaufen, allerdings ist die Wahl des qualifizierten Arztes Ihre wichtigste Schutzmethode. Ein erfahrener Chirurg kann Sie zudem beraten, welche Erwartungshaltung hinsichtlich Ihres künftigen Aussehens in Ihrem konkreten Fall realistisch sind. Manchmal kann die Hautalterung so weit fortgeschritten sein, dass nicht alle Effekte beseitigt werden können und die sorgfältige Beratung verhindert eine Enttäuschung von Erwartungshaltungen.

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